









Das Konzept des Gewichtsbezogenen Kaufens von Secondhand-Kleidung hat einen neuen Anziehungspunkt geschaffen. In der ostschweizerischen Stadt Winterthur veranstaltete ein Unternehmen namens Vinokilo ein Pop-up-Event, das zahlreiche Besucher anlockte. Vor allem junge Menschen strömten herbei, um nachhaltige und einzigartige Mode zu entdecken. Die Veranstaltung fand am Samstag statt und bot eine Vielzahl von Kleidungsstücken aus verschiedenen Epochen zum Verkauf an.
Viele Teilnehmer suchten nach speziellen Stücken, die ihren individuellen Stil widerspiegeln. Mischa, ein junger Kita-Mitarbeiter aus dem Zürcher Oberland, kam mit Freunden, um ungewöhnliche Outfits zu finden. Sie durchforsteten Hosen, Jacken, Hemden und Accessoires, die im Raum verteilt waren. Besonders beliebt waren Kleidungsstücke aus den 90er Jahren, wie neonfarbene Windjacken und Skianzüge. Diese Mode-Auswahl erlaubte es den Besuchern, ihre persönlichen Looks zu kreieren und dabei auch für Nachhaltigkeit einzustehen.
Nachhaltigkeit spielt eine wichtige Rolle bei diesen Events. Emilia, eine 17-jährige Bewohnerin aus Wittnau, betonte die Bedeutung dieses Aspekts. Sie kaufte 1,5 Kilogramm Kleidung für 90 Franken und freute sich über den besonderen "Vibe" beim Einkaufen. Auch wenn nicht jeder Hauptaugenmerk auf Umweltfreundlichkeit legt, so zeigt sich doch ein Trend hin zu bewusster Konsumtion. Viele kommen wegen des einzigartigen Shopping-Erlebnisses und der Möglichkeit, Vintage-Stücke zu finden. Das Event bietet somit eine Plattform, die sowohl nachhaltiges Handeln als auch persönlichen Stil fördert.
