Neuer Secondhand-Laden in Zürich: Ein Museum der Mode

In der Stadt Zürich hat das bekannte Design-Duo Jeroen und Nina van Rooijen einen weiteren Laden für Vintage-Kleidung eröffnet. Das neue Studio am Rande des Kreis 6 bietet nicht nur ausgewählte Stücke von renommierten Designern, sondern präsentiert sie auch wie wertvolle Kunstwerke. Dieser Artikel beschreibt den besonderen Charakter dieses Ladens und die Vision seiner Inhaber.

Einzigartige Vintage-Präsenz in Zürich

In einem modernen Neubau an der Kornhausstraße im unteren Kreis 6 hat das Paar Jeroen und Nina van Rooijen sein neues Studio eröffnet. Diese Location unterscheidet sich stark von ihrer ersten Boutique Cabinet in der Josefstraße, wo sie bereits erfolgreich mit Secondhand-Marken handeln. Der neue Ort ist ein Tempel für sorgfältig ausgewählte Kleidungsstücke aus den 1980er und 1990er Jahren, darunter Entwürfe von Yohji Yamamoto, Comme des Garçons und Chanel.

Das Studio wird von Andrea Buck geleitet, einer erfahrenen Textildesignerin, die jedes Stück genau dokumentiert und zeitlich einordnet. Die Preise variieren zwischen 120 und 500 Franken, je nach Zustand und Herkunft. Besonders bemerkenswert ist die Partnerschaft mit den Sammlern, die 60 Prozent des Verkaufserlöses erhalten. Die exklusiven Stücke verbleiben bis zu sechs Monate im Laden, um ihren Wert voll zur Geltung kommen zu lassen.

Eine neue Perspektive auf Secondhand-Mode

Von einem journalistischen Standpunkt aus zeigt dieser neue Laden eine faszinierende Perspektive auf die Welt der Mode. Er hebt hervor, dass Secondhand-Kleidung weit mehr als bloße Konsumgüter ist – sie sind Träger kultureller Geschichte. Indem die van Rooijens ihre Sammlungen wie Kunstwerke präsentieren, schaffen sie eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft. Dies inspiriert dazu, Modebewusstsein neu zu überdenken und den Wert von Dauerhaftigkeit und Individualität in der Kleidung zu würdigen.